© 2019 by Evelin Mauff.                   Impressum

Material

Racello

Racello Geflechte werden je nach Style aus verschiedenen Materialien hergestellt wie Viscose Bast, Celluloseband, Baumwolle, Cellophan und Polyester. Das Geflecht lässt sich hervorragend verarbeiten.

Durch die Verwendung der schimmernden Faltborte wird ein sehr spezieller Glanzeffekt erreicht, welcher dem Geflecht einen ganz eigenen Charakter verleiht.

Sisolstroh

wird aus den Blättern der hochwertigen Agave Sisalana gewonnen. Die hieraus hergestellten Kopfbedeckungen zeichnen sich durch einen dezenten Schimmer und sehr leichten Tragekomfort aus. Die Gattung der Agave ist edler und glanzvoller als andere Hanfarten, wie z.B. das von den Philippinen stammende Sinamay-Stroh.

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Florentiner - eine Rarität

wurde aus feinen Borten gefertigt.

Diese wurden aus Weizenstroh zu einem feinen Geflecht geflochten, welches besonders in der Toscana auf besondere Weise angebaut wurde. Man säte entweder im Dezember oder März die Körner des bärtigen Sommerweizens auf einem Hügel aus. Diese wurden 6mal so dicht wie beim Körnerbau gesät. Das Halm wurde mit den Wurzeln gezogen sobald die Ähren halb ausgebildet sind und fächerförmig im Freien in kleinen Bündeln ausgebreitet, gewendet und getrocknet, zwischen Nachttau und Sonnenschein.Nach Feinheiten sortierte man die Halme,um diese danach zu kochen und zu schwefeln.Das besondere ist dass sie in feinen Bändern geflochten und anschliessend gepresst werden.Dachziegelartig werden die Bänder spiralförmig zu Hüten zusammengenäht.

Haarfilz wird aus dem Haar von Hasen, Kaninchen oder Bibern hergestellt.Nach einem aufwendigen Filzvorgang werden die Haare mit Hilfe von Riblets (Haifischhaut) wieder sichtbar gemacht und geben dem Filz seinen eigenes Aussehen mit dem langen Haar.

Wollfilz wird aus Schafwolle hergestellt. Dieser hat eine natürliche Thermoregulations-Eigenschaft.Wollfilzhüte können bis zu 33 % ihres Trockengewichtes an Wasser aufnehmen, ohne sich feucht anzufühlen und dieser leitet Feuchtigkeit schnell ab. Wollfilz nimmt Schmutz schlecht an, knittert kaum, da die Faser sehr elastisch ist. Wollfilz nimmt im Gegensatz zu Kunstfasern wenig Gerüche (z.B. von Schweiß) an, und hat eine natürliche Selbstreinigungsfunktion - aufgenommene Gerüche werden an die Luft wieder abgesondert, und die Wolle riecht nach kurzer Zeit an frischer Luft wieder neutral und frisch.

Der sogenannte Panamahut stammt aus Ecuador und wird aus der Toquilla Palme geflochten.Die Palmenfasern wachsen im fruchtbaren Küstenland.Dort werden sie nach dem Ernten getrennt,gekocht,getrocknet und wieder gekocht bis sie elastisch und fein genug zum Flechten sind.Nach dem Splissen des Strohs beginnt die aufwendige Flechtarbeit. Geflochten wird meist am Morgen und Abend, wenn die Luft feuchter & kühler ist.

Superfinos

sind die Feinsten unter den Hüten.Sie werden in Montecristi und Umgebung geflochten und angeboten.Sie werden aus den dünnsten Strohwedeln sehr fein geflochten. Geflochten wird meist am Morgen und Abend, wenn die Luft feuchter & kühler ist. Für einen Hut brauchen die Flechter 3-4 Monate. Diese haben eine Textur wie Leder und können leicht zusammengerollt transportiert werden. 

Flechterin in Ecuador

Auf der Suche nach den traditionell hergestellten Panamahüten führt mich die Reise nach Ecuadors. Dort treffen wir in einem kleinen Dorf an der Küste diese Frau, sie bereitet aus den Knospen des Scheibenblumengewächses Carludovica palmata die Fasern vor, aus denen später die Superfinis geflochten werden.